Bezirke

Die 23 Wiener Bezirke im Überblick: Charakter, Grätzl und Besonderheiten

Von der Inneren Stadt bis Liesing: Alle 23 Wiener Bezirke mit Nummer, Name und dem, was sie ausmacht – der kompakte Überblick für Neu-Wiener und Besucher.

Von Anna Leitner 3 Min. Lesezeit
Blick über die Dächer mehrerer Wiener Bezirke mit Donaukanal bei Sonnenuntergang
Blick über die Dächer mehrerer Wiener Bezirke mit Donaukanal bei Sonnenuntergang

Wien ist in 23 Gemeindebezirke gegliedert. Die Nummerierung beginnt im Zentrum mit der Inneren Stadt und läuft grob spiralförmig nach außen. Praktisch: Die mittleren beiden Ziffern der Wiener Postleitzahl entsprechen der Bezirksnummer – 1040 steht also für den 4. Bezirk, 1160 für den 16.

Innerhalb des Gürtels liegen die Bezirke 1 bis 9: Innere Stadt, Leopoldstadt, Landstraße, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund. Sie sind dicht bebaut, gründerzeitlich geprägt und bieten kurze Wege, viele Lokale und Kultur an jeder Ecke.

Außerhalb des Gürtels folgen Favoriten (10), Simmering (11), Meidling (12), Hietzing (13), Penzing (14), Rudolfsheim-Fünfhaus (15), Ottakring (16), Hernals (17), Währing (18) und Döbling (19). Hier wechseln sich Arbeiterbezirke mit Villenvierteln, Weinbergen und dem Wienerwald ab.

Brigittenau (20), Floridsdorf (21) und Donaustadt (22) liegen großteils nördlich bzw. östlich der Donau – die Donaustadt ist flächenmäßig der größte Bezirk und wächst mit der Seestadt Aspern rasant. Liesing (23) im Süden wurde als letzter Bezirk 1954 in seiner heutigen Form eingegliedert.

Jeder Bezirk hat eine eigene Bezirksvertretung mit Bezirksvorsteherin oder Bezirksvorsteher, die über lokale Themen wie Parks, Straßengestaltung und Märkte mitentscheidet. Wer neu nach Wien zieht, muss sich innerhalb von drei Tagen beim Meldeamt anmelden – unabhängig vom Bezirk. Woher viele Straßennamen stammen, lesen Sie in Wiener Gassennamen und ihre Herkunft.

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