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Studie enthüllt: Ernährungsarmut betrifft zwölf Prozent der Österreicher

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Studie enthüllt besorgniserregende Zahlen zur Ernährungsarmut in Österreich

Eine neue Untersuchung zeigt, dass etwa zwölf Prozent der Österreicherinnen und Österreicher im vergangenen Jahr mit moderater oder schwerer Ernährungsarmut zu kämpfen hatten. Das bedeutet, dass sie sich bei der Auswahl und Menge ihrer Lebensmittel einschränken mussten. Besonders alarmierend ist, dass rund 420.000 Menschen in die Kategorie der schweren Ernährungsarmut fallen, wobei einige von ihnen Mahlzeiten auslassen oder sogar einen ganzen Tag ohne Essen verbringen mussten.

Besonders betroffen sind junge Menschen, Kranke, Personen mit niedrigem Bildungsstand und Arbeitslose. Viele Betroffene möchten gesündere Lebensmittel kaufen, stoßen jedoch auf finanzielle Hindernisse, Zeitmangel und begrenzte Optionen. Experten schlagen Maßnahmen wie kostenlose Gemeinschaftsverpflegung, die Senkung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel und die Förderung demokratischer Supermärkte vor, um die Situation zu verbessern.

Politiker und Vertreter von Wohltätigkeitsorganisationen drängen darauf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass niemand in Österreich unter Ernährungsarmut leidet. Sie betonen die Notwendigkeit politischer Entscheidungen und konkreter Maßnahmen, um die Ernährungssicherheit für alle zu gewährleisten.

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