Rheuma: Die meisten Krankenstandstage in Österreich

Rheuma: Die meisten Krankenstandstage in Österreich

Rheuma in Österreich: Hohe Krankenstandstage und Fachärztemangel

Rund 300.000 Personen in Österreich leiden an Rheuma, was jährlich etwa 9,5 Millionen Krankenstandstage verursacht. Ein Drittel der Patienten mit rheumatoider Arthritis ist nach 5 Jahren arbeitsunfähig. Rheuma ist der zweithäufigste Grund für Frühpensionierungen.

 

Systemerkrankung mit schweren Folgen

Rheuma betrifft nicht nur die Gelenke, sondern den gesamten Körper und lebenswichtige Organe. Betroffene haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und eine kürzere Lebensdauer bei Tumorerkrankungen. Eine frühzeitige Diagnose und adäquate Behandlung sind daher entscheidend.

 

Fachärztemangel droht

In Österreich gibt es nur knapp 300 Rheumatologen für die 300.000 Menschen. In den nächsten 10 Jahren wird eine Pensionierungswelle erwartet, die die Versorgung weiter verschlechtern könnte. Die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie (ÖGR) fordert daher eine bessere Bedarfsplanung und Nachwuchsförderung.

 

Fortschritte in der Behandlung

Die Behandlung von Rheuma hat sich in den letzten 20 Jahren verbessert, dank bedeutender Beiträge aus der österreichischen Forschung. Neben medikamentöser Therapie sind auch physiotherapeutische Behandlungen wichtig.

 

Selbstüberwachungstools als Zukunftsperspektive

Selbstüberwachungstools, wie Apps zur Analyse von Symptomen, könnten in Zukunft eine Entlastung für die Fachärzte bringen. Beim kommenden EULAR-Kongress in Wien werden 14.000 Teilnehmer erwartet, darunter einige österreichische Experten.

 

 

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