Reiselust der Österreicher 2023 auf einem neuen Rekordniveau

Reiselust der Österreicher 2023 auf einem neuen Rekordniveau

Rekordjahr: Österreicherinnen und Österreicher urlauben so viel wie nie zuvor

Wie aktuelle Daten der Statistik Austria zeigen, war das Reisejahr 2023 für die österreichische Bevölkerung ein Rekordjahr. Die Österreicherinnen und Österreicher haben im vergangenen Jahr mit insgesamt 27,01 Millionen Urlaubsreisen einen neuen Höchststand erreicht. Dies entspricht einer Steigerung von rund 8% gegenüber 2022 und übertrifft das Vor-Pandemie-Niveau von 2019 um mehr als ein Viertel. Auch Geschäftsreisen verzeichneten einen kräftigen Anstieg.
Trotz dieser Reiselust machte fast ein Viertel der Bevölkerung keinen Urlaub. Kärnten und das Burgenland hatten mit 29,5% bzw. 27,9% den höchsten Anteil an Nichtreisenden. Hauptgründe waren fehlende Beweggründe (50,8%), finanzielle Gründe (33,1%) und gesundheitliche Einschränkungen (33,0%).

Interessanterweise blieb der Anteil derjenigen, die aus finanziellen Gründen nicht verreisten, trotz hoher Inflation stabil. „Das Budget pro Urlaub liegt bei etwa 1.500 EUR, aber die hohe Inflation führt dazu, dass man sich für diese Summe nicht mehr denselben Standard leisten kann wie früher“, erklärte Peter Laimer von der Statistik Austria. Daher buchen Urlauber eher Apartments statt Hotels und verkürzen ihre Aufenthaltsdauer.

Über die Hälfte der Reisenden zog es ins Ausland, vor allem nach Italien, Deutschland und Kroatien. Innerhalb Österreichs waren die Steiermark und Niederösterreich die beliebtesten Reiseziele. Die Statistik Austria zählt auch Besuche bei Verwandten oder Bekannten zu den Urlaubsreisen.
Die weltweit zurückgekehrte Reiselust zeigt sich auch in den globalen Zahlen, die 2022 und 2023 stark gestiegen sind. Verglichen mit den 70er-Jahren ist Urlaub heute keine Luxusangelegenheit mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Auch ältere Menschen sind heutzutage viel reiseaffiner.

 

Interessanterweise sind die Norweger die Weltmeister im Urlaubmachen, gefolgt von den Schweizern. Österreich liegt innerhalb der EU hinter den Niederlanden auf Platz fünf. Drei Plätze vor Deutschland.

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