Nur jeder 4. Radarkasten in Wien ist scharf

Nur jeder 4. Radarkasten in Wien ist scharf

Enthüllt: Nur jeder 4. Radarkasten in Wien ist „scharf“

In Wien stehen an 87 Standorten die gefürchteten Radarkästen, die Rasern Einhalt gebieten sollen. Allerdings gibt es derzeit nur 23 tatsächlich funktionierende Radargeräte. Das bedeutet, dass nur jeder vierte Kasten in der Stadt blitzt.

Die Stadt Wien plant nun, den Kampf gegen Raser und Roadrunner zu intensivieren. Mit der Einführung von 40 neuen High-Tech-Radargeräten sollen Bleifüße künftig öfter ausgebremst werden. An 20 neuen Standorten, darunter erstmals auch am Ring, sollen die neuen Blitzer installiert werden. Die Mobilitätsstadträtin Ulli Sima betonte, dass rücksichtslose Straßenrennen und hohe Geschwindigkeiten im Stadtgebiet, wie etwa 160 km/h am Ring, bedrohliche Realität seien.

Aktuell gibt es in Wien 87 Radarboxen, von denen jedoch nur jedes vierte tatsächlich mit einem Blitzer ausgestattet ist. Die 23 vorhandenen Radargeräte werden je nach Bedarf an verschiedenen Standorten eingesetzt und nach einer gewissen Zeit wieder abgebaut. Die Wahrscheinlichkeit, von einer der Radarboxen erfasst zu werden, liegt daher bei 25 Prozent.

Die Radar-Offensive der Stadt Wien zielt darauf ab, besonders stark von Rasern frequentierte Bereiche wie die Triester Straße zu überwachen. Mit dem Kauf von 40 neuen Blitzern und der Errichtung von 20 neuen Radarboxen soll die Anzahl der verfügbaren Blitzer auf 43 steigen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich geblitzt zu werden, auf über 40 Prozent.

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