Legalisierung von HANF

Legalisierung von HANF

Selbst FPÖ-Wähler zeigen Zustimmung: 50 % der Österreicher sprechen sich für die Legalisierung von Cannabis aus. Lena Schilling, Spitzenkandidatin der Grünen für die EU, hat die Legalisierung von Cannabis gefordert. Eine Umfrage von „Unique Research“ im Zeitraum vom 12. bis 15. Februar unter 500 Österreichern online ergab, dass fast ein Viertel der Befragten (23 %) uneingeschränkt für die Freigabe von Cannabis sind, während weitere 27 % sich eher dafür aussprechen. 26 % sind strikte Gegner der Legalisierung, während 18 % die Freigabe eher ablehnen. Interessanterweise befürworten 69 % der Neos-Wähler die kontrollierte Abgabe von Cannabis, während nur 21 % dagegen sind. Unter den SPÖ-Wählern sind es 61 %, gefolgt von 54 % der Grün-Sympathisanten. Die Unterstützung für die Legalisierung ist bei Türkis-Blau jedoch zurückhaltender. Unter den FPÖ-Anhängern sind 49 % für eine Liberalisierung, während 44 % dagegen sind. Bei den ÖVP-Wählern sind 38 % für die Legalisierung, während 58 % dagegen sind. Die Zustimmung zur Legalisierung von Cannabis für den Genuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert: Im Februar 2022 waren es laut einer Umfrage von „Unique Research“ für das „profil“ 49 % und im Juli 2023 ebenfalls 50 %. Meinungsforscher Peter Hajek analysiert diese Ergebnisse und stellt fest, dass die Haltung zur Legalisierung von Cannabis nach wie vor kontrovers ist und klar politisch positioniert ist. Konservative Wähler sind größtenteils dagegen, während linke und liberale Gruppen dafür sind. In der FPÖ ist die Meinung gespalten, da einige neue Wählergruppen die Legalisierung unterstützen, aber ein Drittel der FPÖ-Wähler sich strikt dagegen ausspricht.

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