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Bordell-Dreifachmord: Verdächtiger aufgrund psychischer Krankheit nicht haftfähig

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Das 65-seitige Sachverständigengutachten des renommierten Gerichts-Psychiaters Peter Hofmann zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft. Hofmann warnt davor, dass von dem 27-jährigen Ebudallah A. eine erhebliche Gefahr ausgeht, die nur durch die von ihm empfohlene Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum eingedämmt werden kann.

Die schrecklichen Ereignisse im Februar in einem Wiener Erotik-Studio, bei denen Ebudallah A. drei Prostituierte mit 96 Stichen getötet haben soll, haben eine intensive Untersuchung ausgelöst. Die brutale Natur der Verbrechen, bei denen eines der Opfer fast enthauptet wurde und eine Frau bis heute nicht identifiziert werden konnte, hat international für Aufsehen gesorgt, so dass Interpol nun in den Fall involviert ist.

Laut Hofmann leidet Ebudallah A. an paranoider Schizophrenie und ist in eine psychotische Welt voller Wahnvorstellungen eingetaucht. Er behauptet, dass er ein Mädchen in einem Flüchtlingslager in Serbien kennengelernt habe, das er als Hexe und Satanistin beschreibt, die versucht habe, ihn von seiner Religion abzubringen.

Ebendieser Ebudallah A. bestreitet jegliche psychische Probleme und behauptet, dass ihm unrechtmäßig Medikamente verabreicht wurden. Hofmann hingegen warnt vor einer erheblichen Gefahr durch Ebudallah A. und prognostiziert, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit in Zukunft erneut strafbare Handlungen von schwerwiegendem Ausmaß begehen könnte. Es bleibt jedoch zu betonen, dass Ebudallah A. die Unschuldsvermutung genießt.

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