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Arbeitslosigkeit stieg um 11% im April

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Im April stieg die Arbeitslosigkeit um 11 Prozent an,

vor allem bedingt durch die schwächelnde Industrie und Bauwirtschaft. Insgesamt waren 367.847 Personen ohne Beschäftigung oder in AMS-Schulungen. Besonders betroffen waren Regionen wie Oberösterreich, die Steiermark und Salzburg, mit einem Anstieg von über 10 Prozent. Die Bereiche Bau und Warenerzeugung verzeichneten die größten Zuwächse. Trotz dieser Herausforderungen betonte Arbeitsminister Martin Kocher, dass noch immer über 3,92 Millionen Menschen beschäftigt sind, was Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung gibt.

Die Opposition fordert Maßnahmen zur Stärkung des Arbeitsmarktes, während Industrievertreter eine Senkung der Lohnnebenkosten fordern. Magna kündigte an, in Graz 500 Stellen abzubauen, was auf die schwache Auftragslage zurückzuführen ist. Ein Lichtblick am Horizont ist jedoch der Lehrstellenmarkt, wo mehr Stellenangebote als Interessenten vorhanden sind.

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