Änderungen bei Schulprüfungen: Die neuen Regeln

Änderungen bei Schulprüfungen: Die neuen Regeln

Reform der Vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) an AHS

Bildungsminister Martin Polaschek hat neue Regelungen für die Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) an Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) vorgestellt. Ab dem Schuljahr 2024/25 wird die VWA zur „Abschließenden Arbeit“ und erlaubt neue Medienformate wie Multimediaprodukte, Videoreportagen, Podcasts und auch empirische Erhebungen. Zentral für die Beurteilung bleibt die Dokumentation und Reflexion des Entstehungsprozesses.

Wahlmöglichkeiten bis 2028/29

Bis zum Schuljahr 2028/29 können Schüler an AHS zwischen der Erstellung der Abschließenden Arbeit und einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung wählen. Für das Schuljahr 2024/25 muss die Entscheidung bis 30. September 2024 bekannt gegeben werden. Die Umsetzung neuer Formate bedarf der Zustimmung des Betreuungslehrers.

Änderungen – BMS

Die Abschlussarbeiten an Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS) werden ab dem Schuljahr 2024/25 abgeschafft. Stattdessen werden die praktischen Fähigkeiten der Schüler im Rahmen des Unterrichts und der laufenden Leistungsbeurteilung bewertet.

Diplomarbeiten an BHS bleiben unverändert

Die Diplomarbeiten an Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) bleiben bestehen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Qualifikation und tragen zur Einordnung der BHS-Abschlüsse auf Niveau 5 im Nationalen Qualifikationsrahmen bei.

Ziel der Reform

Die Reform zielt darauf ab, mehr Wahlmöglichkeiten und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Schüler zu schaffen, die Eigenständigkeit und Kreativität zu fördern und die Abschlussprüfungen zeitgemäß zu gestalten.

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