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Wiener Therme: neue Photovoltaikanlage

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Das Projekt zur Installation von Solarmodulen auf dem Dach der Therme Wien, in Zusammenarbeit mit Wien Energie, ist ein weiterer Schritt zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Die 2.000 Photovoltaik-Module auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern erzeugen eine Leistung von 800 Kilowatt peak und einen geschätzten Jahresertrag von etwa 820.000 Kilowattstunden. Dieser Strom wird direkt in die Therme eingespeist und kann etwa 400 Zwei-Personen-Haushalte in Wien pro Jahr versorgen. Die erzeugte Energiemenge entspricht einer Einsparung von 400 Tonnen CO2 pro Jahr, was ungefähr dem Verbrauch einer Person entspricht, die 170 Langstreckenflüge zwischen Wien und Tokio unternimmt.

Das Projekt ist Teil einer Klimapartnerschaft zwischen der Therme Wien und Wien Energie, die auch eine “Smartflower” vor dem Eingang der Therme umfasst, die als Symbol für nachhaltige Energieerzeugung dient. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Energieerzeugung und -nutzung effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Die Installation der Photovoltaikanlage wird auch aus wirtschaftlichen Gründen als sinnvoll erachtet, insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Energiekosten, die Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen vor große Herausforderungen stellen.

Die Therme Wien hat in den letzten Jahren kontinuierlich Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt. Bereits seit der Errichtung vor 13 Jahren deckt sie 60 Prozent ihres Wärmebedarfs durch die Nutzung der Abwärme der Thermalquellen. Seit Mai 2022 wird diese Abwärme in Zusammenarbeit mit Wien Energie auch zur Erzeugung von Fernwärme genutzt, was zu einer weiteren Steigerung der Energieeffizienz beiträgt.

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